Schüleraustausch

AFS COC Lampang – Cultural Orientation Camp 15-20 Juni


Allgemeines zum Camp:

Am Dienstag morgen bin ich von Lampang (Nordthailand, nahe Chiang Mai) zurueckgekommen. Dort fand das diesjaehrige AFS CO Camp statt. Dieses Camp soll in erster Linie dazu dienen, kulturelle Hindernisse und eventuelle Probleme, die in den vergangenen 2 ½ Monaten aufgetreten sein könnten, zu besprechen und zu klaeren. Aber auch um seine AFS Freunde wiederzutreffen (die ich wirklich vermisst habe), eine andere Region Thailands kennenzulernen und mehr ueber Anpassung in einem fremden Land zu lernen. Im Nachhinein merkte ich aber, dass uns AFS bei diesem Camp sehr viel Freizeit gegeben hat und wir machen konnten, was wir wollten. Es gab zwar Regeln, aber alle anderen Camps in Deutschland und
in Thailand hatten viel mehr Stoff zu behandeln und waren anstrengender.
Diese 3 Tage haben mir super viel Spass gemacht und ich waere dort gerne noch viel laenger geblieben!
Auf dem Plan steht zwar 15-20 Juni, aber da ist noch die Anreisezeit mit eingerechnet.


Vorbereitung und Anfahrt:

2 Tage vor dem Camp habe ich meinen Koffer gepackt. Da ich noch nie in den Norden Thailands gefahren bin, musste ich mir ueberlegen, was dort anders ist als hier und was ich deshalb mitnehmen sollte.
Viele Leute haben mir gesagt, dass ich lange Sachen mitnehmen soll, wegen der Moskitos. Ich habe also einen Mix aus T-Shirts, langen Hemden,
kurzen Hosen und Jeans mitgenommen. Hört sich viel an, hat aber alles in einen Rucksack gepasst, da es effektiv ja nur 3 Tage waren. Außerdem noch viel Musik und ein paar kleinere Utensilien. Am Donnerstag (15.6.) bin ich morgens um 10 Uhr mit meiner Mutter in ihr Geschaeft gefahren. Dort habe ich bis 2 Uhr gewartet, bis P’sa (Onkel) und meine Mutter fertig waren. Wir sind dann zusammen nach Nonthaburi gefahren, wo sich alle vor 4 Uhr im AFS Buero treffen sollten. Zum Glueck sind wir schon um 2 Uhr losgefahren, da es wieder einmal Stau hatte. Um 3:30 Uhr standen wir vor dem AFS Buero, fast alle waren schon da. Uns wurde gesagt, dass wir noch 1 Stunde was essen gehen koennten. Das haben wir gemacht und als wir zurueck-kamen, habe ich mich von meiner Mutter verabschiedet. Ein Betreuer hat uns gesagt, dass wir in 5 Minuten losfahren, das waren aber “Thai-Minuten”! Soll
soviel heißen, wie 30 Minuten. Hat aber keinem von uns was ausgemacht, da wir uns sehr, sehr viel zu erzaehlen hatten. In Zentral- und Suedthailand leben nur 7 Austauschschuelerinnen von der ganzen Welt und ich bin der einzige Junge!
Unser Zug sollte um 18:40 Uhr abfahren, aber wir sind ja in Thailand und 18:40 Uhr ist Thai Zeit. Um 19 Uhr sind wir dann losgekommen – 20 Minuten zu warten macht ja noch Spass. Da saßen wir nun, in einem thailaendischen Zug, Jahrgang 1989. Ich hatte befuerchtet, dass es keine Air-Condition gibt, dem war zum Glueck anders. Es gab eine und einen Ventilator
fuer 2 Sitze. Das konnte man gut ueberstehen. Zugfahren in Thailand ist etwas anders als in Deutschland. Die ersten paar Minuten saß jeder schoen auf seinem Platz, hat sich an irgendetwas festgehalten, da man jeden Moment befuerchtet hat, dass der Zug aus den Gleisen springt. Nach 1 Stunde kam ein Schaffner und hat die Sitze zu Betten umgebaut. Ich hatte mich schon gewundert, wie ich dort schlafen soll! Ich wollte aber eigentlich
ueberhaupt nicht schlafen, habe also eine kleine Flasche RedBull getrunken (die gibt”s fuer 10 Baht~ 20 Cent). Nach einer weiteren Stunde im Zug schlief jeder, außer mir und einem Mädchen aus Alaska. Wir haben also geredet, 2 Filme angeschaut (sie hatte gluecklicherweise einen Laptop dabei) und … Man musste schließlicherweise 12 Stunden Zugfahrt mit irgendetwas ueberbruecken, wenn man nicht schlafen will….



Ankunft in Lampang:

Unser Zug aus Bangkok kam in Lampang um 4:30 morgens an. Am Bahnhof haben wir noch auf Alaister aus Australien gewartet, hat nochmal eine Stunde gedauert. Ein paar von uns sind in einen ’7/11Ä (Supermarkt), die haben von 7 bis 23 Uhr geoeffnet. Als dann alle da waren, haben die Jungs ihre Rucksaecke und die Maedchen ihre Koffer (hehehe) auf die Ladeflaeche eines Pickups gepackt. Alle außer Manuel (Costa Rica), Khesrau (Deutschland) und ich sind in eine 2 Stunden entfernte Schule gefahren.


Wir sind zum Busbahnhof von Lampang gefahren, wo wir auf 5 weitere Leute aus dem Isaan (Nordostthailand) gewartet haben. Dort habe ich zeitweise gedacht, dass dieses ganze Camp nur aus warten bestand. Uns wurde nach 1 Stunde mitgeteilt, dass wir ca. 5 Stunden auf die Anderen warten sollten. Irgendwie war es uns, als auch dem Fahrer, zuviel und wir sind auch zu der Schule gefahren. Wir dachten schon, dass wir uns wieder vor irgendwelchen fremden Leuten auf Thai vorstellen mussten. Aber wir sind dort nur hingefahren, um unsere Gastgeber zu treffen und um zu fruestuecken.



Chaeson Nationalpark Lampang:

In diesem wirklich sehr schoen angelegten Nationalpark haben wir die naechsten 3 Tage verbracht. Es war ein riesiges Areal mit 3 Wasserfaellen (von denen uns spaeter einer zum Verhaengniss geworden ist), heißen Quellen und Fluessen. Von Angestellten wurden wir Jungs zu unserem Haus im Dschungel gefuehrt und die Maedchen zu ihren 2 Haeusern. Das war
fuer die Maedchen innerhalb von 5 Minuten erledigt, aber wir mussten 100 glitschige Stufen den Berg hochlaufen und ueber eine gefaehrlich aussehende Holzhaengebruecke gehen, bevor wir zu unserem Haus kamen. 2 Badezimmer fuer 4 Zimmer mit 9 Jungs war sehr großzuegig.



Programm:

Um 2:30 Uhr begann das Programm, nachdem wir einige Stunden fuer uns hatten. War lockeres Programm, man hat nur sitzen und zuhoeren muessen. Das war aber fuer die meisten von uns selbst zuviel, manche sind einfach auf den Stuehlen eingenickt (ich nicht! ) Um 6:30 Uhr sind wir zurueck zu der Chaehomwittaya Schule gefahren, in der unsere Welcome Party stattfand. Wir saßen auf Bambusmatten auf dem Boden, haben gegessen und den Taenzen zugeschaut. Muay Thai, Schwertkampf und traditionelle thailaendische Taenze wurden uns vorgefuehrt.



Tag 2:

Um 6 Uhr sollte man aufstehen, aber da waren nur Leute wach, die von Muecken gestochen wurden. In unserem Zimmer war man so schlau, das Fenster und die Tuere zum Lueften nicht aufzumachen. Ich bin um kurz vor 7 Uhr aufgestanden, da es nur bis 8 Uhr Fruehstueck gab. Eiskalt geduscht (obwohl es in dem Nationalpark heiße Quellen gibt) und mit ein paar
anderen zum Essen. Von 9 Uhr bis um 11:30 Uhr gab es Programm – Wir wurden in Gruppen von 5 Leuten eingeteilt, es gab 8 Stationen. Jede von den Stationen wurde ca. 20 Minuten behandelt. Stationen waren z.B.:Hostfamily, Making Cultural Adjustment, Thai Festivals, Dancing, Custumes, Boxing, Language… Um 3 Uhr wurde uns Lampang vorgestellt, da wir am
Abend gegen 8 Uhr einen Ausflug in die City gemacht haben. Um 11:30 Uhr kamen wir zurueck.


Am 3. Tag haben sich mehr daran gehalten um 6 Uhr aufzustehen, da wir um 8 Uhr zum Elefanten Camp losfuhren. Wer um 8 Uhr nicht am Van war, hatte den Rest vom Tag fuer sich im Nationalpark. 2 Stunden Fahrt zu dem Elefanten Camp, aber an solche Fahrtzeiten hatten wir uns mittlerweile schon gewoehnt. Der Nationalpark war 76 km von der naechst groeßeren Stadt entfernt. Um ca. 10 Uhr kamen wir in dem Elefant Conservation Center an – um 9 Uhr fand schon das “Elefantenbaden” statt, das wir leider verpasst haben. Dafuer konnten wir um 10 Uhr die Elefanten “Show” sehen. Das wird dort alles ganz ernst genommen! Das Camp soll keinen Zirkus darstellen, sondern soll Elefanten, die nicht mehr gebraucht werden, eine Aufgabe geben. Bei dieses “Show” haben die Elefanten vorgefuehrt, was sie draufhaben. Baumstaemme aufheben und ueber den Platz tragen, auf Trommeln zu spielen, auf einem Baumstamm zu wenden etc. Danach konnte man Bananen und Rohrzucker (10-20 Baht) kaufen und die Elefanten damit
fuettern. Im Anschluss konnte jeder, wer wollte, auf den Elefanten reiten. Dafür wurde ein extra Parcour angelegt, der durch gelichteten Dschungel und durch einen See fuehrte. 50 Baht pro Person, 2 Personen pro Elefant. Da war jeder dabei und es hat super viel Spaß gemacht!


Auf der Fahrt zum Lampang Ceramic Center haben wir kurz am weltweit ersten und einzigen Elefanten Krankenhaus halt gemacht. Lampang ist genau fuer diese drei Dinge bekannt: Das Elephant Conservation Center, die Lampang Keramik und fuer seine Pferde-Kutschen. Als naechstes gingen wir in dieses Keramik Center. Das ist ein großer Markt, auf dem verschiedene Haendler ihre Vasen, Schuesseln, Anhaenger etc aus Keramik verkaufen. Da wir mit Thais dort waren, haben wir alles billiger bekommen! Ich habe Sachen wie handgemachte Vasen, kleinen Keramik-iere (Elefanten, Tiger, Huehner – (Symbol von Lampang-), Anhaenger … gekauft.
Nach einer kurzen Pause sind wir zu den beruehmten “Horse Carriages” gefahren. Das sind Pferdekutschen, die waehrend RamaV im Einsatz waren. In eine Kutsche passen 4 Personen, die von einem kleinen Pferd gezogen werden. Es wird auf normalen Straßen neben Autos durch die Stadt gefahren. Entweder auf festen Routen oder man sagt dem Fahrer, wo man gerne hinmoechte. Wir haben eine der festen Roten durch die Stadt genommen. Es ging an ein paar kleinen Denkmaelern, an dutzenden Frisoerlaeden und an Bildern seiner Majestaet vorbei.
Um 2:30 Uhr sind wir zu Big C gegangen und hatten 1 ½ Stunden Zeit fuer zum Essen, Shoppen etc. Von den AFS Betreuern hat jeder von uns 100 Baht bekommen. Also sind wir zu Swenson’s, KFC und in einen Supermarkt um thail. Fruechte zu kaufen. Die Fruechte haben ueber 400 Baht gekostet! Am vorigen Tag haben wir (1 Amerikaner, 2 Deutsche, 1 Australier, 1 Costa Ricaner und eine aus Alaska) kiloweise Fruechte waehrend des Fussballspiels gegessen. Das wollten wir wir an diesem Tag wieder machen. Beschreiben wie diese Fruechte schmecken kann ich nicht, das muss jeder selber mal ausprobieren! Bis auf die Lytschi’s, die anderen Früchte gibt”s nur nur in Thailand.
Am Abend gab’s Essen im Nationalpark und wir sollten danach unsere Sachen packen. Das hat aber niemand gemacht und wir haben stattdessen unsere Fruechte gegessen und das Fussballspiel auf einem winzigen TV angeschaut. Hier werden die Spiele meistens um 8 Uhr, 11 hr und 2 Uhr abends gezeigt.
Tag 4 – Abfahrt und *Verloren im thailaendischen Dschungel*:
Am 4. Tag war fuer jeden Heimreise in seine Provinz. Die Leute aus dem Norden und Isaan sollten morgens um 8 Uhr zum Busbahnhof fahren. Die 7 Leute aus Mittel- und Suedthailand sollten bis um 2 Uhr bleiben. Alle standen um 8 Uhr wie ausgemacht am Van. Bis auf Manuel aus Costa Rica, der hatte am Abend vorher ein Problem und musste deshalb noch mit jemandem darueber reden. Und da ich der einzige verbliebene Junge im Camp war, hat er mit mir noch bis 8:30 Uhr darueber geredet. Als dann alle um kurz vor 9 Uhr wegwaren, stand ich dort mit 6 Maedchen und wir hatten bis 2 Uhr frei. Wir wussten, dass es im Park 3 Wasserfaelle gibt, also sind wir dorthin gelaufen. Nein, so einfach war das nicht! Wir hatten die Möglichkeit zu einem 700 Meter entfernten oder zu 2 5km entfernten Wasserfaellen zu laufen. Wir haben uns natuerlich fuer den ersteren entschieden! Doch nach 200 Meter standen wir an einer Schlucht, und der Pfad war weg. Vor 3 Wochen hatte es in ganz Nordthailand schwere Regenfaelle
und das war wohl der Grund warum dieses Pfad endete!!! Also haben wir umgedreht, um zu den beiden
5km entfernten Wasserfaellen zu laufen. Das hat ueber 2 Stunden gedauert und das war super anstrengend. Bei solchen Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit war das wie in einer Sauna. Am Vortag sind meine Flipflops ausgerissen, ich hatte zum Glueck (sollte hier nicht ueberlesen werden) ein anderes paar geschlossener! Schuhe dabei. Auch bin ich dort mit Jeans und einem langen Hemd hingelaufen. Die Maedchen haben gedacht, ich sei verrueckt. Nach schaetzungsweise 2 Km haben 4 von den Maedchen nicht mehr weitergehen wollen und sind umgedreht. Wir haben also ihre Kameras in die Hand gedrueckt bekommen mit der Aufgabe, Fotos vom Wasserfall zu machen. Also sind wir zu dritt weitergelaufen… das erschien mir unendich lang, da es nur den Berg in Boegelchen hochging und das war alles unbefestigter Schotter, von dem 50% weggeschwemmt worden war. Die 5Km waren dann irgenwann gelaufen und wir kamen an ein 2 Holzschilder. Natuerlich in Thai! Das stellte aber kein Problem dar, da es kleine
Bildchen daneben gab und ich mittlerweile Thai lesen kann. Wasserfall heißt “namtok” und es war ein kleines Symbol “Wasserfall” daneben – also links! Wir sind dann einfach dem Pfad gefolgt, der uns in tiefsten Dschungel gefuehrt hat. Dieser Pfad hat sich aber langsam verloren und nach ein paar Minuten standen wir inmitten eines Dschungels, irgendwo in Nordthailand und konnten dem weiteren Pfad nicht mehr finden. Wir konnten aber den Wasserfall hoeren und sind einfach unserem Gehör gefolgt. Nach 20 Minuten standen wir an einem Hang, unten konnte man Wasser erkennen. Also sind wir darunter “gelaufen” – eigentlich runtergerutscht, gefallen, da das sehr glitschig und steil war. Ab diesem Moment war ich sehr froh, dass ich lange Sachen und feste Schuhe hatte. Die 2 Maedchen hatten Flipflops, kurze Hosen und aermelfreie Tops! Ich schaetze mal nach weiteren 20 Minuten waren wir unten angekommen. Das war unglaublich!!! Wir standen da ganz oben auf einem Wasserfall, es war kuehl und der
Wind kam einem von unten ins Gesicht geweht. Genießen konnten wir das nicht laenger als 20 Minuten, da es schon nach 12 Uhr war und wir eigentlich um 2 Uhr zurueck im Camp sein sollten. Wir haben also geraetselt, wie wir da wieder rausfinden sollten und haben uns entschlossen, diesen “Scheisshang” wieder hochzuklettern. Auf halbem Weg nach oben hat es angefangen wie aus Eimern zu schuetten!!!
Meine Jeans und Schuhe haben sich mit Wasser vollgesogen, alle Handies (es gab natuerlich keinerlei Empfang!) und Kameras wurden nass und es wurde fast unmoeglich, jetzt noch diesen Hang hochzuklettern. Völlig erschoepft und durchnaesst haben wir es dann doch geschafft. Wir sind dann weiter durch den Dschungel gelaufen, um irgendwo einen Pfad zu finden. Wir haben 1 ½ Stunden vergebens gesucht… Mein Handy hatte keinen Empfang und es hatte wieder angefangen zu regnen. Um uns herum konnte man nur Urwald und heiße Quellen sehen… Zum Glück hatte Gina aus Alaska ihr altes Handy mit und es hatte minimalen Empfang! Wir haben also einen Betreuer angerufen und gesagt, dass wir irgendwo im Dschungel seien. Nachgefragt, wo wir seien – “We don’t know – We’re lost!”. Wir wussten nur, dass wir nach 5km an einem Schild links in den Dschungel gelaufen sind. Jemand sollte uns nun suchen kommen. Wir wollten dann noch einmal probieren, den Weg zu finden und sind einen Abhang voller Rießenbambus
runtergerutscht. Dort war aber auch nichts – nach ca. 15 Minuten hoerten wir aber ein Auto hupen. Wir haben angefangen zu schreien, aber das hat nichts gebracht. Gina hat nochmal die Betreuerin angerufen und ihr gesagt, dass das Auto umdrehen solle. Wir sind einfach dort sitzengeblieben, da die Maedchen mittlerweile barfuß waren und wir ja nicht wussten, was fuer Zeug da auf dem Boden rumkriecht/-krabbelt. Nach einer halben Stunde haben wir einen Mann in gelbem T-Shirt und Machete oben auf dem Hang gesehen. Wir sind also wieder einen Hang hochgeklettert. Dieser fruendliche Mensch hatte eine ganze Tasche voll Ananas dabei – das war ebenfalls unglaublich. Zum Glueck hatte ich noch ein paar Anhaenger von dem Keramik Laden dabei (die waren sogar noch ganz geblieben!), um uns zu bedanken. Er konnte kein Englisch, aber ich und die anderen leben jetzt ja schon seit ueber 2 ½ Monaten hier und konnten dementsprechend gut Thai. Wir sind ihm dann einfach hintergelaufen. Er meinte, es wuerde
10 Minuten dauern. Da aber die Maedchen keine Schuhe hatten und wir alle muede waren, hat das um die
20 Minuten gedauert. Auf dem Wegchen, auf dem wir nun hochkrochen, stand, ob man’s glauben mag oder nicht, ein Pickup.
Mit dem sind wir dann im Schneckentempo auf dem selben Weg runtergefahren. Um kurz nach 3 Uhr waren wir dann zurueck im Camp und jeder wollte natuerlich wissen, was uns passiert war. Da ich einen Baeren- Hunger hatte, habe ich noch schnell was gegessen und allen alles erklaert – aber keine Dusche genommen, nur meine Klamotten gewechselt. Um 4 Uhr sind wir losgefahren. Dann wurde uns gesagt, dass unser Zug erst um 7 Uhr geht und wir noch Zeit haetten, shoppen zu gehen. Wir waren echt froh, dass die wegen uns nicht den Zug verpasst haben. Die Zugfahrt hat wieder ewig gedauert, Filme angeschaut, geredet – Gina und ich waren wieder am laengsten wach, bis 2 Uhr. Danach hat uns selbst das Schaukeln des Zugs nichts mehr ausgemacht!!!
Um 6 Uhr morgens sind wir in Bangkok angekommen. Um 8:30 Uhr bin ich heimgefahren, ein paar andere aus Suedthailand haben bis 4 Uhr auf ihren Anschlusszug warten muessen (Die Fahrt nach Hat Jai hat mehr als 13 Stunden gedauert)
Fazit:
“Unvergesslich, lustig, aufregend – SUPER!… Da faellt mir nur ein Wort dafuer ein: “Sudjord!!!” – ist sowas wie der Superlativ vom Superlativ.”

Es geht weiter! 2 Monate in Thailand

Heute morgen habe ich eine E-Mail von AFS Thailand bekommen. Jetzt kann ich doch noch in den Norden nach Lampang fahren!
Der erste Termin wurde verschoben, da es im Norden Thailands haeftige Regenfaelle gab und vieles zerstoert wurde. Ich bin sehr froh darueber, dass sich am Programm nicht viel veraendert hat.
Auf den Besuch vom “Elephants Conservation Center” und auf’s Sightseeing in Lampang freue ich mich besonders.
Was wir machen werden, kann man im Programm von AFS nachlesen.
Das hat mich per E-mail erreicht:
Cultural Orientation Camp (15
- 19 June 2006)

Date/Time
Activity
Remarks
Thursday

14
June 2006
05.00
p.m.

06.00
p.m.

Students from The North & North
East go directly to Lampang

Students from The South & Central
arrive AFS office before 4 p.m.

Depart from AFS office to Sam San
train station

Depart from BKK — Lampang

Staff

P’Orm & P’Nudee

Friday

15 June 2006

04.30 a.m.

06.00-07.30 a.m.07.30-08.30 a.m.

08.30-11.30 a.m.

11.30 a.m.

01.00 p.m.

02.20 p.m.

02.30 p.m.

04.30 p.m.

06.30 p.m.

Every AFSers arrive in Lampang by
train or bus

Go to Chaesorn National Park in
Muang Pan District and check in

Breakfast

Private time

Buffet Lunch

Registration & Ice Breaking

Break

- Orientation — share experiences

- Building Intercultural Skills

Private Time

Dinner — Welcome Party : Khantok
at Chaehomwittaya School

Saturday

16 June  2006

06.00 a.m.

07.00a.m.

09.00 a.m.11.30 a.m.

01.00 p.m.

02.30 p.m.

03.00 p.m.

04.30 p.m.

09.00 p.m.

11.30 p.m.

Get up — Private time

Breakfast

Rotation :

- Making Cultural Adjustment

- About Host Family

- School & AFS expectation

Buffet Lunch

Rotation :

- Thai Festivals

- Thai Dancing

- Thai Costumes

- Thai Boxing

- Thai Language

Break

Introduction to Lampang & Preparation
for sight — seeing

Sight — seeing Lampang with AFS
staff

Back to the hotel — Private time

Bed time

At Chaesorn National Park
Sunday

18 June 2006

06.00 a.m.

08.30 a.m.

10.30 a.m.

12.30 p.m.

02.30 p.m.

04.00 p.m.

05.00 p.m.

08.00 p.m.

09.00 p.m.

Get up — Breakfast

Visit Thai Elephants Conservation
Center

Visit

Lunch at Big C

The Thai Language Activities

Leave

Dinner at the National Park

Arrive the hotel — Evaluation -
Private time — Bag pack

Bed Time

Field Trip

Staff :

Monday

19 Jun 2006

06.00 a.m.

08.00 a.m.

09.00 a.m.

12.00 p.m.

14.00 p.m.

16.00 p.m.

18.13 p.m.

Get up – Breakfast

Check out for student in North and
North East

Leave the National Park and back
home

Lunch

Check out for student in BKK Central
and South

Leave to Lampang train station

Depart for BKK

Tuesday

20 Jun 2006

06.05 am

Arrive AFS office

Breakfast & then depart for
home community

Tickets purchased by AFS for those
students living up-country

No, you cannot extend your stay
in Bangkok


Bilder und ein Bericht ueber das CO Camp werden folgen.



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