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Geldbaum

Geldbaum in Thailand   cimg8693   Thailand SchüleraustauschHier in Thailand sieht man wundersame Bäume, auf denen wächst und blüht Geld!
So hat es zumindest den Anschein.

Zu jedem buddhistischem Fest – Tempelfest, Priester-Weihe, Tempeleinweihung etc. werden von Gläubigen Geldscheine geopfert, eine Art Klingelbeutel-Baum.

Geldbaum in Thailand   donmaai1 150x150   Thailand Schüleraustausch
Die grünen und roten Geldscheine werden kunstvoll an den Baumzweigen drapiert, je voller er ist, desto interessanter sieht er aus!

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Diesem Bäumchen auf dem Foto bin ich auf einer Kirmes begegnet – ein Mönch faltete die Geldschein-Früchte filigran an die Äste – dieser Geldbaum-Klingelbeutel diente zur Renovierung eines Tempels.

Auf meine Frage, wozu es den Baum brauche, sagte man mir, dass der Baum den Feigenbaum darstelle, unter welchem Buddha die Erleuchtung erfuhr.

“Keep Thailand Clean-

Nicht nur das “Dorf im Pflaumenhain” (wörtlich übersetzt “Bangkok”) hat große Probleme mit seinem Abwassersystem, der Luftverschmutzung und dem kontinuierlichen Absinken des Grundwasserspiegels, auch auf Inseln wie Koh Samui, die erst seit Anfang der 70er Jahre in Reiseführern erwähnt wird, häufen sich die Probleme.
Auf dem Weg zum neuen Flughafen der Insel kam ich an einem großen Teich vorbei, voll mit Bau- und Haushaltsmüll, der bedenkenlos hinein gekippt wurde. Daneben, wie auch an vielen anderen Orten der Insel, steht ein Schild mit der Aufschrift “Keep Samui Clean” – Halte Koh Samui sauber!
Man muss sogar 2000 Baht (=40 Euro) Strafe entrichten, sollte man ertappt werden.
Keep Thailand Clean  in Thailand   CIMG9787 1   Thailand Schüleraustausch
Das sind 1-2 Monatsgehälter eines Arbeiters, doch anscheinend hat dies wenig Abschreckungseffekt.
Wie bereits im Posting “Umweltschutz – Teufelskreis” erwähnt, hat sich Thailand ziemlich erfolgreich gegen den illegalen Abbau von Edelhölzern eingesetzt, doch dies ist und war nur ein kleiner Schritt in Richtung saubere Umwelt.
Bis in die 90er Jahre leiteten Industrie und private Haushalte Abwasser ohne jegliche Säuberung in den Chao Phraya, der durch Bangkok fließt. Der Aufbau eines zentralen Abwassersystems steht erst am Anfang.
Von sieben geplanten Kläranlagen in Bangkok ist erst eine ganz fertig gestellt, an 2 weiteren wird zurzeit fleißig gearbeitet.
Das sollte man auch schleunigst, denn immerhin ist der Chao Phraya die wichtigste Wasserader der Stadt mit 300 bis 400 Meter Breite, zehn Meter Tiefe; in der Trockenzeit schiebt der Chao Phraya bis zu 600 Kubikmeter Wasser pro Sekunde heran!
Ein Tourist auf Durchreise hat in seinem Hotel sauberes, fließendes Wasser und wundert sich bei einer Bootsfahrt über den Chao Phraya wohl kaum über dessen Geruch oder Farbe. Auch das ist ein gravierendes Problem Bangkoks, sowie vieler weiterer Touristenorte, die zu schnell gewachsen sind und keine Zeit vorhanden war, um ein ausreichendes Abwasser- und Versorgungsnetz zu errichten.
Bangkok hat durch den sinkenden Grundwasserspiegel, der durch die Verwendung privater Brunnen der Industrie zustande kommt, den steigenden Meeresspiegel und den moorigen Untergrund, der in den nächsten 10 Jahren um bis zu 1,5 Meter abzusacken droht mit einer weiteren Herausforderung zu kämpfen.
Übrigens: über 1000 Kanäle, Bäche und Flüsse mit einer Gesamtlänge von ca. 1900 Kilometern durchziehen den Großraum Bangkok und gaben dem “Venedig des Ostens- seinen Namen.
Hier nun einige Bilder, die ich auf Koh Samui gemacht habe:

Bullenkämpfe

Bullenkämpfe sind sowohl bei den thailändischen Buddhisten, als auch den Moslems, gern gesehene Veranstaltungen. Wie bei Hahnenkämpfen und siamesischen Kampffisch Wettbewerben kann hier nach Lust und Laune gewettet werden. Vorsicht ist jedoch geboten, da Spielwetten in Thailand verboten sind. Dennoch wird es “unter der Hand” getan, viele stehen mit Geldbündeln am Ring.
Die Bullen werden oft wochenlang in den Ring, in dem später der Kampf stattfinden soll, einquartiert. Dies hat den Sinn, dass die Bullen denken, es sei ihr Revier und dies müsse verteidigt werden. Zwischen den zwei Kontrahenden werden weiße Leinentücher gespannt. Bei Kampfbeginn werden diese Leinen niedergelassen und der blutige Kampf beginnt. Es kann durchaus vorkommen, dass einer der Bullen sich nach 5 Sekunden umdreht und davonläuft! So hätte der andere automatisch gewonnen. Kommt es aber zum Kampf, so kann dieser bis zum Tod eines der Tiere gehen.
Als ich solch einen Kampf auf Koh Samui miterlebt habe, sind einige Touristen ebenfalls vor dem Ende gegangen – die Thais hingegen fiebern dem Ende entgegen – dem Sieg oder dem Verlust



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