Schüleraustausch

Fahrschulen und Lizenzen

Im früheren Siam kann man sich sehr einfach eine Fahrlizenz erwerben oder auch darauf verzichten, die meisten Autofahrer haben keinen Führerschein und auch keine Versicherung – möchte man jedoch als Thai dem Gesetz entsprechend fahren, besucht man nur mal kurz eine “Fahrschule- und übt auf einem Tisch mit Straßenlinien und Spielzeugautos und ein paar wenigen Verkehrsschildern das Ganze theoretisch. Regeln pauken, Prüfungen ablegen – das ist hier nicht nötig, obwohl es auch Gesetze im Straßenverkehr gibt, jedoch sind die Polizisten auf diesen Augen eher blind, außer mal, um “tea-money- abzugreifen.

Gott sei Dank haben meine Eltern noch nie einen Unfall verursacht, aber ich habe furchtbare Unfälle, auch live, gesehen bzw. beobachtet. (Dazu muss ich kurz eine Ausschweifung auf Pressebilder machen, die Fotografen lichten die Toten und Schwerverletzten direkt so – mit viel Blut, offenen Wunden, total entstellt etc. ab!! )

Ich wünsche keinem Farang einen Verkehrs-Unfall mit einem Thai. Denn die Thais sind der Meinung, dass wenn der Farang nicht gerade zu diesem Zeitpunkt hier gewesen wäre, es nie zu diesem Unfall gekommen wäre! Generell ist immer der Ausländer mit dem vermeintlichen Geld Schuld und muss außer dem Schaden auch noch für Schmerzensgeld, tea-money der Polizei etc. geradestehen.

Meine Eltern pflegen den Kontakt zur Polizei. Polizisten werden direkt nach den Mönchen hofiert und zu allen möglichen Feierlichkeiten eingeladen.

Haupt-Todesursache in Thailand mit ca. 12.000 Toten im Jahr ist der Straßenverkehr ! Die Ursachen sind rücksichtsloses Fahren und Unkenntnis, aber vor allem Alkohol am Steuer.

Feilschen und Handeln

Einen Ratschlag, den man immer wieder im Zusammenhang mit asiatischen Ländern hört und liest ist, dass man niemals beim Einkaufen den genannten Preis zahlen soll, sondern zumindest auf die Hälfte herab handeln sollte.
Durch Beachtung dieses Ratschlages spart ein Pauschaltourist noch immer viel Geld beim Shopping in Bangkok oder Phuket. Man sollte aber beachten, dass man nur an bestimmten Orten so “hart” handeln kann.
Auf Frischmärkten zum Beispiel wird weder ein Farang (Ausländer) noch ein Thailänder großartig handeln können, höchstens bei Abnahme von mehreren Kilo Fisch oder Gemüse lässt sich ein Mengenrabatt einfahren. Auch bei Lebensmitteln, wie auf den Fotos zu sehen, sollte man nicht handeln – diese finden sich ohnehin nur auf Thai Märkten, also kann man davon ausgehen, dass die Preise dafür, gerade für Farangs, mehr als legitim sind.
Sobald man aber auf den großen “Touristenstraßen” unterwegs ist, ist wieder Handeln angesagt.
Wenn ich beispielsweise in der Khaosanroad oder in der Sukhumvit DVD Stände sehe, die einzelne gebrannte Filme für 250 Baht verkaufen wollen, laufe ich schnell weiter!
Durch diese Straßen laufen nämlich tagtäglich tausende Touristen, die sich mal schnell 4-5 DVDs aussuchen und dafür knapp 20 Euro ausgeben ohne groß darüber nachzudenken. Deshalb ist hier dem Verkäufer ein Kunde, der in einem Reiseführer gelesen hat, man solle den Preis um mindestens die Hälfte herunterdrücken, zuwider. Der Verkäufer weiß, dass der nächste Tourist bestimmt eine DVD für 250 Baht kauft – warum sollte er dann auch mit dem Preis heruntergehen, wenn andere, ohne zu handeln, den Artikel regulär kaufen?
Dieselbe DVD bekommt man ein paar Straßen weiter, dort wo sich Thailänder tummeln und sich ein Tourist nur selten blicken lässt, um nur 80 Baht .

“Motosai-

Wer einmal den Verkehr und die täglichen Staus in Bangkok miterlebt hat, wird die “Motosais” lieben gelernt haben.
Für TukTuks ist Bangkok bekannt, doch auch diese kleinen 3-Räder kommen nicht immer durch den dichten Stau, der vor allem morgens und abends während der Rushhour nervt. In Bangkok ein Moped zu mieten und damit zu fahren ist bei diesen “Verkehrsregeln” halsbrecherisch, zumal ja noch links gefahren wird.
Also steigt man doch gern auf die Motorrad-Taxen auf. Der Grundpreis wie beim Taxi-Meter fällt weg, man verhandelt am besten vor Antritt der Fahrt den Preis aus.
Gerade bei kurzen Strecken abseits der Hauptverkehrsadern lohnt sich die Fahrt mit dem “Motosai”.
Sollte Stau herrschen, kann man mit einem Lächeln an all den wartenden, genervten Passagieren in normalen Taxen vorbeifahren.
Viele Fahrer der “Motosais” fahren halbtags Touristen herum und arbeiten danach oder davor in Fabriken oder dergleichen.
Mit den “Motosais” habe ich bisher noch nie Probleme gehabt, die Regierung hat sogar dafür gesorgt, dass die Fahrer sich registrieren lassen müssen und eine orangene Weste mit ihren Daten darauf tragen müssen.

Bei längeren Strecken sollte man aber doch lieber ein normales Taxi nehmen, da die Fahrt billiger und etwas sicherer wird.

« Vorherige SeiteNächste Seite »



Copyright © 2006-2011 NamNoi.de
All rights reserved


Page copy protected against web site content infringement by Copyscape