Schüleraustausch

Bullenkämpfe

Bullenkämpfe sind sowohl bei den thailändischen Buddhisten, als auch den Moslems, gern gesehene Veranstaltungen. Wie bei Hahnenkämpfen und siamesischen Kampffisch Wettbewerben kann hier nach Lust und Laune gewettet werden. Vorsicht ist jedoch geboten, da Spielwetten in Thailand verboten sind. Dennoch wird es “unter der Hand” getan, viele stehen mit Geldbündeln am Ring.
Die Bullen werden oft wochenlang in den Ring, in dem später der Kampf stattfinden soll, einquartiert. Dies hat den Sinn, dass die Bullen denken, es sei ihr Revier und dies müsse verteidigt werden. Zwischen den zwei Kontrahenden werden weiße Leinentücher gespannt. Bei Kampfbeginn werden diese Leinen niedergelassen und der blutige Kampf beginnt. Es kann durchaus vorkommen, dass einer der Bullen sich nach 5 Sekunden umdreht und davonläuft! So hätte der andere automatisch gewonnen. Kommt es aber zum Kampf, so kann dieser bis zum Tod eines der Tiere gehen.
Als ich solch einen Kampf auf Koh Samui miterlebt habe, sind einige Touristen ebenfalls vor dem Ende gegangen – die Thais hingegen fiebern dem Ende entgegen – dem Sieg oder dem Verlust

Fahrschulen und Lizenzen

Im früheren Siam kann man sich sehr einfach eine Fahrlizenz erwerben oder auch darauf verzichten, die meisten Autofahrer haben keinen Führerschein und auch keine Versicherung – möchte man jedoch als Thai dem Gesetz entsprechend fahren, besucht man nur mal kurz eine “Fahrschule- und übt auf einem Tisch mit Straßenlinien und Spielzeugautos und ein paar wenigen Verkehrsschildern das Ganze theoretisch. Regeln pauken, Prüfungen ablegen – das ist hier nicht nötig, obwohl es auch Gesetze im Straßenverkehr gibt, jedoch sind die Polizisten auf diesen Augen eher blind, außer mal, um “tea-money- abzugreifen.

Gott sei Dank haben meine Eltern noch nie einen Unfall verursacht, aber ich habe furchtbare Unfälle, auch live, gesehen bzw. beobachtet. (Dazu muss ich kurz eine Ausschweifung auf Pressebilder machen, die Fotografen lichten die Toten und Schwerverletzten direkt so – mit viel Blut, offenen Wunden, total entstellt etc. ab!! )

Ich wünsche keinem Farang einen Verkehrs-Unfall mit einem Thai. Denn die Thais sind der Meinung, dass wenn der Farang nicht gerade zu diesem Zeitpunkt hier gewesen wäre, es nie zu diesem Unfall gekommen wäre! Generell ist immer der Ausländer mit dem vermeintlichen Geld Schuld und muss außer dem Schaden auch noch für Schmerzensgeld, tea-money der Polizei etc. geradestehen.

Meine Eltern pflegen den Kontakt zur Polizei. Polizisten werden direkt nach den Mönchen hofiert und zu allen möglichen Feierlichkeiten eingeladen.

Haupt-Todesursache in Thailand mit ca. 12.000 Toten im Jahr ist der Straßenverkehr ! Die Ursachen sind rücksichtsloses Fahren und Unkenntnis, aber vor allem Alkohol am Steuer.

Feilschen und Handeln

Einen Ratschlag, den man immer wieder im Zusammenhang mit asiatischen Ländern hört und liest ist, dass man niemals beim Einkaufen den genannten Preis zahlen soll, sondern zumindest auf die Hälfte herab handeln sollte.
Durch Beachtung dieses Ratschlages spart ein Pauschaltourist noch immer viel Geld beim Shopping in Bangkok oder Phuket. Man sollte aber beachten, dass man nur an bestimmten Orten so “hart” handeln kann.
Auf Frischmärkten zum Beispiel wird weder ein Farang (Ausländer) noch ein Thailänder großartig handeln können, höchstens bei Abnahme von mehreren Kilo Fisch oder Gemüse lässt sich ein Mengenrabatt einfahren. Auch bei Lebensmitteln, wie auf den Fotos zu sehen, sollte man nicht handeln – diese finden sich ohnehin nur auf Thai Märkten, also kann man davon ausgehen, dass die Preise dafür, gerade für Farangs, mehr als legitim sind.
Sobald man aber auf den großen “Touristenstraßen” unterwegs ist, ist wieder Handeln angesagt.
Wenn ich beispielsweise in der Khaosanroad oder in der Sukhumvit DVD Stände sehe, die einzelne gebrannte Filme für 250 Baht verkaufen wollen, laufe ich schnell weiter!
Durch diese Straßen laufen nämlich tagtäglich tausende Touristen, die sich mal schnell 4-5 DVDs aussuchen und dafür knapp 20 Euro ausgeben ohne groß darüber nachzudenken. Deshalb ist hier dem Verkäufer ein Kunde, der in einem Reiseführer gelesen hat, man solle den Preis um mindestens die Hälfte herunterdrücken, zuwider. Der Verkäufer weiß, dass der nächste Tourist bestimmt eine DVD für 250 Baht kauft – warum sollte er dann auch mit dem Preis heruntergehen, wenn andere, ohne zu handeln, den Artikel regulär kaufen?
Dieselbe DVD bekommt man ein paar Straßen weiter, dort wo sich Thailänder tummeln und sich ein Tourist nur selten blicken lässt, um nur 80 Baht .

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